Eine Frage der Perspektive

Auf meiner Facebook-Seite hatte ich vor kurzem gefragt, ob es euch interessiert, wenn ich hier ab und an ein paar Tipps zum Fotografieren geben würde – für die unter euch, die selbst gern fotografieren. Da Interesse besteht, werde ich dies nun gelegentlich machen. Wenn euch bestimmte Themen interessieren, meldet euch gern bei mir und stellt Fragen.

Ich werde heute mit einem einfachen Tipp beginnen, wie ihr ganz verschiedene Ergebnisse erzielen könnt: Ändert beim Fotografieren öfter mal die Perspektive / den Blickwinkel und ihr werdet sehen, wie unterschiedlich die Fotos dabei wirken. Das kann man sowohl auf die Tierfotografie anwenden als auch auf Fotos von Menschen sowie von Landschaften usw.

Zunächst einmal kann es bereits viel verändern, wenn ihr nicht nur im Stehen fotografiert. Geht in die Hocke oder legt euch auf den Boden – beim Fotografieren ist voller Körpereinsatz gefragt. 😉

So sah eines der Fotos aus, die damals entstanden sind:

Ganz anders wirken Fotos wiederum, wenn man von oben fotografiert, indem man auf Tische, Bänke, Steine oder was gerade verfügbar ist, steigt.

Bei Tieren und auch bei Menschen wirken Fotos schön, wenn man sie auf deren Augenhöhe macht. Deshalb liege ich gerade bei kleinen Hunden und bei Katzen auch öfter mal im Matsch – zum Glück gibt es ja eine Waschmaschine und für die Fotos, die dabei entstehen, lohnt es sich, sich dreckig zu machen. 😉

Alles, was man von unten nach oben fotografiert, wirkt größer und kann erhaben wirken – dies kann man gut als Stilmittel einsetzen.

Fotografiert man von oben nach unten, wirken die fotografierten Personen / Tiere kleiner und sie können „zerbrechlich“ wirken, auch dies kann man gezielt einsetzen.

Am folgenden Beispiel kann man gut erkennen, wie sich ein Foto verändern kann, wenn man den Blickwinkel ein wenig ändert – nicht nur das Model wirkt dann anders, auch der Hintergrund kann auf einmal ein anderer sein, wenn man die Kamera einen Meter niedriger hält. Meine Hündin Lisa stand hier etwas erhöht auf einem Hügel (dies ermöglicht es, auch kleinere Tiere von unten zu fotografieren). Beim ersten Foto habe ich gestanden, beim zweiten bin ich in die Hocke gegangen – und schon hatte ich einen neuen Hintergrund.

Bei Fotos von Landschaften kann man den Horizont auf unterschiedliche Höhe setzen – knippst man auf die Schnelle ein Foto, liegt der Horizont meist etwa in der Mitte des Fotos. Dies kann langweilig wirken – allein deshalb, weil man eben schon viele Fotos gesehen hat, auf denen dies der Fall ist. Verlegt man nun den Horizont in die untere oder die obere Bildhälfte, wirken die Fotos ganz anders und interessanter.

 

Und nun der letzten Tipp dieses Blogbeitrags: Wechselt zwischendurch vom Querformat zum Hochformat. 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren!

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